Klimaschutz, Dekarbonisierung und wirtschaftliche Entwicklung verbinden
Jetzt Carbon Management-Projekt mit DMT ENERGY ENGINEERS besprechen!
Auch wenn die Vermeidung neuer CO₂-Emissionen weiterhin oberste Priorität hat, bleibt Kohlenstoff ein wichtiger Bestandteil moderner Industrie- und Wertschöpfungsketten. Insbesondere in energieintensiven Industrien lassen sich bestimmte Emissionen auch langfristig nicht vollständig vermeiden. Hier eröffnet Carbon Management neue Wege, um unvermeidbare CO₂-Emissionen zu erfassen, zu nutzen oder dauerhaft zu speichern und damit einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Für Unternehmen gewinnt Carbon Management zunehmend an strategischer Bedeutung. Durch den gezielten Einsatz moderner Technologien wie Carbon Capture and Storage (CCS) sowie Carbon Capture, Utilization and Storage (CCUS) können industrielle Prozesse zukunftsfähig gestaltet und regulatorische Anforderungen frühzeitig berücksichtigt werden. Gleichzeitig entstehen Potenziale für Innovation, nachhaltige Wertschöpfung und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle entlang einer klimaneutralen Kohlenstoffwirtschaft. Eine erfolgreiche Umsetzung erfordert jedoch eine frühzeitige strategische Ausrichtung.
DMT begleitet Unternehmen und Regionen, die bereits heute die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen und Carbon Management in ihre Transformationsstrategie integrieren und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken und einen messbaren Beitrag zur Dekarbonisierung der Energiebranche sowie energieintensiver Industrien leisten.

Dr. Thomas Kattenstein
Managing Consultant, DMT ENERGY ENGINEERS
+49 171 3319026
Lassen Sie uns über Ihr Carbon Management-Projekt sprechen. Gemeinsam entwickeln wir die passende Strategie für Regionen sowie kohlenstofffreie Prozesse und Technologien in Ihrem Unternehmen.







Auch wenn der erste Schritt immer die CO₂-Vermeidung durch optimierte Prozesse, erneuerbare Energien und Wasserstoff sein sollte, reden wir hier über einen erheblichen Teil unvermeidbarer CO₂-Emissionen in Deutschland. Zehn Prozent oder jährlich 50 Mio. t, z. B. aus der Müllverbrennung sowie der Kalk- und Zementherstellung, gelten als unvermeidbar. Demgegenüber steht ein wachsender Bedarf an CO₂ als Rohstoff für synthetische Kraftstoffe und Chemikalien. Aus den vorgenannten 50 Mio. t CO₂ könnten bspw. rund 10 Mio. t synthetisches Kerosin erzeugt werden, was etwa dem jährlichen Bedarf in Deutschland entspricht. Carbon Management verbindet daher CO₂-Quellen und -Senken. Eine Synergie, die wir nutzen müssen, um in der Defossilisierung der Industrie einen echten Schritt vorwärtszumachen und das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen Die technologischen Schlüssel sind da: Abscheidung, Nutzung oder Speicherung von CO₂.
Viele industrielle Prozesse verursachen auch langfristig unvermeidbare CO₂-Emissionen. Carbon Management ermöglicht es Unternehmen, diese Emissionen gezielt zu behandeln und Klimaziele zu erreichen.
In Deutschland entwickelt sich zunehmend eine CO₂-Wirtschaft und damit ein notwendiger Dialog über Infrastrukturen, Weiternutzung und Geschäftsmodelle. Es sind relevante Rahmenbedingungen und damit Handlungsspielräume geschaffen worden. Städte, Kreise und Regionen sollten diesen Dialog frühzeitig mitgestalten und die eigene strategische Ausrichtung beim Thema Carbon Management, z.B. durch ein regionales Konzept, proaktiv in die Hand nehmen. So werden Innovations- und Wachstumspotenziale für lokale Unternehmen sowie Kompetenzen im Anlagen- und Infrastrukturbau gestärkt.
Carbon Management reduziert unvermeidbare CO₂-Emissionen und ergänzt Maßnahmen zur Energieeffizienz, Elektrifizierung und Nutzung erneuerbarer Energien. Dadurch wird der Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft beschleunigt.