Zukünftige Entwicklungen in komplexen Systemen prognostizieren
Beratung zu Modellierung anfragen
DMT entwickelt und kalibriert numerische Modelle, mit denen sich komplexe hydrologische und hydrogeologische Zusammenhänge analysieren, simulieren und prognostizieren lassen. Auf dieser Basis erstellen wir unterschiedliche Szenarien, um die Auswirkungen geplanter Maßnahmen, natürlicher Veränderungen oder langfristiger Entwicklungen auf Grundwasser, Grubenwasser und Oberflächengewässer verlässlich zu bewerten.
Unsere Modelle ermöglichen Aussagen zu zeitlichen und räumlichen Veränderungen von Grund-, Gruben- und Oberflächenwasser – auch bei komplexen Fragestellungen, die mit klassischen Berechnungs- oder Bewertungsmethoden nicht mehr ausreichend beschrieben werden können. Sie unterstützen Behörden, Bergbauunternehmen, Infrastrukturbetreibende und Industrieunternehmen dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen, Investitionen abzusichern und nachhaltige Lösungen umzusetzen.
Durch die enge Verknüpfung von Hydrogeologie, Hydrologie, Hydrogeochemie und Grubenwassermanagement schaffen wir einen ganzheitlichen Blick auf wasserbezogene Fragestellungen. Moderne Modellierungsverfahren, digitale Datenanalysen und interdisziplinäre Expertise ermöglichen belastbare Prognosen für komplexe Systeme.

Holger Stubbe
Team Hydrogeologie & Wasserwirtschaft
Ich freue mich auf Ihre Anfrage zur Modellierung, wir finden den optimalen Projektansatz für Ihre Fragestellung.
+49 201 172 1860
Eine Modellierung ist besonders dann sinnvoll, wenn die Auswirkungen eines Vorhabens vorab bewertet werden sollen. Sie unterstützt bei komplexen Fragestellungen, die sich mit klassischen Berechnungs- oder Bewertungsmethoden nicht oder nur mit erheblichen Mehraufwand beantworten lassen.
Modellierungen sind ein zentrales Werkzeug zur Bearbeitung fast aller hydrogeologischen und hydrologischen Fragestellungen, jedoch ist der Modellaufbau je nach Fragestellung sehr aufwendig. Daher werden Modelle immer dann in Betracht gezogen, wenn der Nutzen einer Modellrechnung in einem sinnvollen Verhältnis zur betrachteten Fragestellung steht.
Die Aussagekraft eines Modells hängt stark von der Qualität der verfügbaren Daten und der zugrunde liegenden Annahmen sowie von der passgenauen Konzeption des Modells im Hinblick auf die zu bearbeitende Fragestellung ab. Grundlage einer zuverlässigen Modellprognose ist daher immer eine eingehende Analyse und ein tiefes Verständnis des im Modell abzubildenden Systems. Durch die Festlegung geeigneter Kalibrierkriterien, der Kalibrierung selbst und ggf. einer anschließenden Validierung des Modells anhand von Messdaten wird sichergestellt, dass das Modell die für die Fragestellung erforderliche Genauigkeit besitzt und für belastbare Prognosen geeignet ist.
Die für eine Modellierung erforderlichen Daten sind stark von der Art und dem Zweck des zu erstellenden Modells abhängig. Grundlage bilden i.d.R. geologische, hydrologische und hydrogeologische Daten sowie Messwerte aus dem Projektgebiet. Je besser die Datengrundlage, desto genauer kann das System abgebildet werden.