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Sicherheits- und Störfallanalysen

Sicherheits- und Störfallanalysen verbinden technisches Verständnis und systematische Risikobetrachtung für einen sicheren Betrieb.

Beratung beim Nuclear Engineering von DMT anfragen

Die Gewährleistung der Sicherheit technischer Systeme und betrieblicher Abläufe ist eine zentrale Voraussetzung für den sicheren Umgang mit radioaktiven Stoffen. Sicherheits- und Störfallanalysen schaffen die Grundlage, um Risiken systematisch zu erkennen, Anforderungen an Systeme und Komponenten abzuleiten und Betriebsabläufe zu bewerten. Dabei stehen sowohl technische als auch organisatorische und menschliche Einflussfaktoren im Fokus. 

DMT unterstützt Betreiber und verantwortliche Stellen bei der Durchführung umfassender Sicherheitsanalysen gemäß den kerntechnischen Regelwerken. Unser Ansatz berücksichtigt nicht nur technische Systeme und Komponenten, sondern auch die Betriebsabläufe und deren Wechselwirkungen. So schaffen wir die Grundlagen für einen sicheren Betrieb, die Minimierung möglicher Auswirkungen und die strukturierte Einbindung in atomrechtliche und strahlenschutzrechtliche Verfahren. 

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Unser Leistungsspektrum

Sicherheitsanalysen für technische Systeme und Prozesse

Sicherheitsanalysen dienen dazu, Anforderungen an Systeme, Komponenten und Abläufe frühzeitig zu erkennen und nachvollziehbar abzuleiten. DMT entwickelt strukturierte Bewertungsansätze für kerntechnische Anlagen und weitere Anwendungsbereiche im Umgang mit radioaktiven Stoffen. 

  • Durchführung von Sicherheitsanalysen gemäß relevanten kerntechnischen Regelwerken
  • Bestimmung der Anforderungen an technische Systeme und Komponenten
  • Ableitung sicherheitsrelevanter Maßnahmen für Planung, Betrieb und Weiterentwicklung
  • Unterstützung bei der Einbindung in atomrechtliche Verfahren 

Analyse und Optimierung von Betriebsabläufen

Neben der Technik prägen auch betriebliche Prozesse die Sicherheit eines Systems. Deshalb analysieren wir Abläufe systematisch und identifizieren Optimierungspotenziale in der Organisation, im Zusammenspiel von Mensch, Technik und Organisation sowie in den Schnittstellen zwischen einzelnen Prozessschritten. 

  • Analyse und Optimierung von Betriebsabläufen
  • Durchführung von MTO Analysen im Zusammenspiel von Mensch, Technik und Organisation
  • Identifikation von Schwachstellen und Verbesserungspotenzialen
  • Unterstützung bei der Gestaltung sicherer und nachvollziehbarer Prozesse 

Störfallanalysen und Szenarienbewertung

Störfallanalysen helfen dabei, potenzielle Ereignisse und deren Auswirkungen systematisch zu bewerten. DMT untersucht Szenarien auf Basis technischen oder menschlichen Versagens sowie unter Berücksichtigung gebirgsmechanischer Einwirkungen. 

  • Durchführung von Störfallanalysen
  • Betrachtung und Analyse technischer, menschlicher und gebirgsmechanischer Szenarien
  • Bewertung identifizierter Störfallrisiken hinsichtlich ihrer möglichen Auswirkungen
  • Unterstützung bei der Priorisierung geeigneter Präventions- und Schutzmaßnahmen 

Freisetzungspfade und Auswirkungsbewertung

Ein wesentlicher Bestandteil sicherheitstechnischer Bewertungen ist die Darstellung möglicher Freisetzungspfade radioaktiver Stoffe. Wir analysieren potenzielle Ausbreitungs- und Wirkungspfade und schaffen damit die Basis für Schutzmaßnahmen und regulatorische Nachweise. 

  • Darstellung möglicher Freisetzungspfade radioaktiver Stoffe
  • Bewertung möglicher Auswirkungen auf Betrieb und Umfeld
  • Unterstützung bei der Herleitung von Schutz- und Minderungsmaßnahmen
  • Einordnung in strahlenschutzrechtliche Verfahren 
Juristische Unterlagen und der Hammer eines Richters

Unterstützung bei regulatorischen Anforderungen

Sicherheits- und Störfallanalysen stehen in engem Zusammenhang mit gesetzlichen und untergesetzlichen Anforderungen. DMT unterstützt bei der fachlichen Einordnung und Umsetzung relevanter Vorgaben, beispielsweise aus dem Atomgesetz, dem Strahlenschutzgesetz oder spezialisierten Regelwerken wie der Endlagersicherheitsanforderungsverordnung. 

  • Fachliche Unterstützung in atomrechtlichen und strahlenschutzrechtlichen Verfahren
  • Einordnung von Anforderungen aus Atomgesetz, AtG, und Strahlenschutzgesetz, StrlSchG
  • Berücksichtigung spezialisierter Regelwerke, zum Beispiel EndlSiAnfV
  • Strukturierte Aufbereitung belastbarer Nachweise für Behörden und Verfahren 
Nikolai Hentrich

"Gemeinsam können wir die Sicherheit technischer Systeme und Betriebsabläufe bewerten und bestehende Nachweise weiterentwickeln. Ich freue mich auf Ihre Anfrage."

Nikolai Hentrich
Nuclear Engineering
+49 160 888 4647

Beratungssituation in einem Büro, eine TÜV-NORD-Mitarbeitende erläutert einem Kunden einen Sachverhalt

Ihr Mehrwert

  • Systematische Sicherheitsbewertungen für technische Systeme und Betriebsabläufe
  • Verbindung von technischer Analyse, Prozessverständnis und regulatorischer Einordnung
  • Fundierte Betrachtung von Störfallszenarien und möglichen Auswirkungen
  • Unterstützung bei der Optimierung von Sicherheit, Betrieb und Nachweisführung
  • Interdisziplinäre Expertise für nationale und internationale Projektkontexte 

Das sollten Sie wissen

FAQs zu Sicherheits- und Störfallanalysen

Eine solche Analyse ist in der Regel dann erforderlich, wenn radioaktive Stoffe gehandhabt werden, sicherheitsrelevante technische Systeme betrieben oder regulatorische Nachweise im Rahmen atomrechtlicher oder strahlenschutzrechtlicher Verfahren erbracht werden müssen. Auch bei Änderungen an Anlagen, Prozessen oder Randbedingungen kann eine erneute Analyse notwendig sein.

Nein. Sicherheits- und Störfallanalysen erfordern spezialisiertes Fachwissen in den Bereichen Technik, Strahlenschutz, Regelwerkskenntnis und Risikobewertung. Darüber hinaus ist Erfahrung in der methodischen Durchführung und in der Einordnung regulatorischer Anforderungen wesentlich. 

In der Regel nicht. Bestehende Analysen können eine wichtige Grundlage sein, müssen jedoch an die jeweiligen technischen, organisatorischen, standortbezogenen und regulatorischen Rahmenbedingungen angepasst werden. Das gilt sowohl innerhalb Deutschlands als auch im internationalen Kontext.

Ja. Je nach Anwendung und Anlagentyp sind unterschiedliche gesetzliche und untergesetzliche Vorgaben zu berücksichtigen, etwa aus dem Atomgesetz, dem Strahlenschutzgesetz oder spezialisierten sicherheitstechnischen Regelwerken. Die konkrete Relevanz hängt vom Projekt und vom Anwendungsbereich ab.