Prüffristenverlängerung und Restlebensdauer-Bewertung mit SIM und dem Online-System xHalePlus
Beratung zu SIM und xHalePlus anfragen
Kraftwerks- und Anlagenkomponenten wie Rohrleitungen, Armaturen und Kessel unterliegen oftmals einem starken Verschleiß, der durch thermische Wechselbelastungen verursacht wird. Diese Belastungen können im Material Mikrorisse verursachen, die sich im Laufe der Betriebszeit zu technischen Anrissen weiterentwickeln.
Im Normalfall endet dann der Einsatz der betroffenen Komponente in einer frühzeitigen Reparaturmaßnahme oder einem Austausch, obwohl die mögliche Restlebensdauer noch nicht ausgeschöpft wurde. Oder relevante Risse werden zu spät entdeckt. Hierdurch entstehen unnötige Stillstandzeiten und Reparaturkosten.

Smart Inspection & Monitoring, kurz SIM, ist das digitale DMT-Gesamtkonzept zur Bewertung von Lebensdauer, Integrität und Prüfintervallen von Anlagen und Anlagenkomponenten.
SIM verbindet bruchmechanische Schadenstoleranzanalysen, Engineering-Dienstleistungen, Online-Monitoring mit xHalePlus und Zulassungsaspekte zu einer integrierten Lösung. Auf Basis von Betriebsdaten und fundierter Ingenieurkompetenz schaffen wir die Grundlage, Prüfintervalle technisch nachvollziehbar und regelwerkskonform zu bewerten.
So lassen sich ungenutzte Lebensdauerpotenziale erschließen, Instandhaltungsmaßnahmen vorausschauend planen und ungeplante Stillstände reduzieren. Dabei behalten wir Sicherheit, Anlagenintegrität und die Anforderungen relevanter Regelwerke konsequent im Blick.


Michael Schneider
Monitoring Vertrieb
+49 160 8884392
Online-System zur Restlebensdauer-Ermittlung von wechselbelasteten Kraftwerks- und Anlagenkomponenten. xHalePlus liefert zeitgenaue Belastungsdaten und berechnet schrittweise das Wachstum von potenziellen Rissen.
Einsetzbar als Datengrundlage für die Prüffristenverlängerung oder eigenständig zur Optimierung des Anlagenbetriebs.
Instandhaltungskosten werden kontrollierbarer.
Zulässige Inspektionsintervalle lassen sich online berechnen und es können Prognosen in Abhängigkeit von der Anlagen-Fahrweise erstellt werden.
Instandhaltungskosten werden kontrollierbarer.
Zulässige Inspektionsintervalle lassen sich online berechnen und es können Prognosen in Abhängigkeit von der Anlagen-Fahrweise erstellt werden.
Erschließen Sie mithilfe von SIM ungenutzte Lebensdauerpotenziale Ihrer Anlagenkomponenten ohne vorzeitigen Komponententausch.
Weniger Betriebsunterbrechungen, geringere Wartungskosten und verbesserte Effizienz Ihrer Anlagen.
Das Konzept eignet sich für Anlagenbetreiber, Prüfer und Komponentenhersteller, die sich mit den Herausforderungen bei wechselbelasteten Komponenten befassen – in vielen Energiesparten und Industriebranchen mit vergleichbaren Prozessparametern. Als Basis dient die Online-Überwachung von strukturstatischen, strukturdynamischen sowie vibro-akustischen Daten.
Kontaktieren Sie unsere Fachleute, um mehr über unsere Lösung zu erfahren und eine maßgeschneiderte Strategie für Ihre Anforderung zu entwickeln.
Die bruchmechanische Schadenstoleranzanalyse ist bereits in einschlägige Regelweke als anerkannte Maßnahme zur Integritätsbewertung und Prüfintervallbestimmung eingeflossen, unter anderem:
Smart Inspection & Monitoring, kurz SIM, ist das digitale DMT Gesamtkonzept zur Bewertung von Lebensdauer, Integrität und Prüfintervallen von Anlagen und Anlagenkomponenten. SIM verbindet bruchmechanische Schadenstoleranzanalysen, Engineering Dienstleistungen, Online Monitoring und Zulassungsaspekte zu einer integrierten Lösung.
xHalePlus ist das Online-System von DMT, das Belastungsdaten im Betrieb erfasst und das Risswachstum fortlaufend berechnet. Innerhalb von SIM liefert es die Datengrundlage für die bruchmechanische Bewertung und die Prüffristenverlängerung.
SIM schafft eine fundierte technische Grundlage, um die zulässigen Prüfintervalle von Anlagenkomponenten zu bewerten. Dafür analysieren wir Betriebsdaten, Belastungen und mögliche Schädigungsmechanismen. Auf dieser Basis lassen sich Lebensdauerpotenziale transparent bewerten und Instandhaltungsmaßnahmen bedarfsgerecht planen.
Eine technisch fundierte Prüffristenverlängerung kann ungeplante Stillstände reduzieren, Wartungsaufwände besser planbar machen und die Verfügbarkeit von Anlagen verbessern. Gleichzeitig unterstützt sie eine effiziente Nutzung vorhandener Komponenten und kann vorzeitige Investitionen vermeiden.
SIM eignet sich insbesondere für zyklisch belastete sowie druck- und temperaturbeaufschlagte Anlagenkomponenten. Dazu zählen unter anderem Dampfkessel, Druckbehälter, Rohrleitungen, Pumpen, Verdichter, Armaturen, Öfen, Koker und Wärmeübertrager. Auch Anwendungen in der Energieerzeugung, der chemischen und pharmazeutischen Industrie sowie in thermischen Speichersystemen können bewertet werden.
Je nach Anwendung analysieren wir strukturstatische, strukturdynamische und vibroakustische Daten sowie relevante Betriebsparameter. Dazu können beispielsweise Druck, Temperatur, Lastwechsel, Schwingungen und betriebliche Fahrweisen gehören. Die Daten bilden die Basis für eine belastbare Bewertung des Anlagenzustands und der Restlebensdauer.
Die bruchmechanische Schadenstoleranzanalyse bewertet, wie sich vorhandene oder potenzielle Schädigungen in einer Komponente unter realen Betriebsbelastungen entwickeln können. Sie hilft dabei, kritische Zustände frühzeitig zu erkennen und die verbleibende Nutzungsdauer fundiert einzuschätzen.
Ja. SIM unterstützt die regelwerksorientierte Bewertung von Anlagenintegrität, Zustandsüberwachung und Prüfintervallen. Je nach Anwendungsfall beziehen wir relevante Normen, technische Regelwerke und Anforderungen der zuständigen Stellen ein. Die konkrete Bewertung und Abstimmung erfolgt stets projektbezogen.
Nein. Online Monitoring ersetzt nicht grundsätzlich vorgeschriebene Prüfungen. Es ergänzt die Zustandsüberwachung durch kontinuierliche Betriebsdaten und kann eine technische Grundlage für die Bewertung von Prüfintervallen und Instandhaltungsstrategien liefern.
Entscheidend sind ausreichende Informationen zu Anlagenkomponenten, Betriebsweise, Belastungen und bisherigen Prüfungen. Je nach Ausgangslage können vorhandene Betriebsdaten genutzt oder zusätzliche Messsysteme integriert werden. DMT bewertet die technischen Voraussetzungen gemeinsam mit Ihnen und entwickelt daraus ein passendes Vorgehen.