Nutzen Sie die unbegrenzt zur Verfügung stehende Umgebungsenergie, für Ihre Wärmeversorgung. Gemeinsam mit Ihnen erarbeiten und bewerten wir Wärmepumpenkonzepte.
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Die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung gehört zu den zentralen Herausforderungen von Industrie, Gewerbe und Kommunen. Während erneuerbare Stromerzeugung zunehmend verfügbar ist, basiert ein erheblicher Teil der Wärmebereitstellung weiterhin auf fossilen Energieträgern. Wärmepumpen ermöglichen es, vorhandene Umwelt- und Abwärmequellen effizient nutzbar zu machen und die Elektrifizierung der Wärmeversorgung gezielt voranzutreiben.
Für viele Unternehmen liegt dabei ein bislang ungenutztes Potenzial direkt auf dem eigenen Betriebsgelände. Produktionsprozesse, Kühlanlagen, Rechenzentren, Abwasserströme oder industrielle Abluft geben kontinuierlich Wärme an die Umgebung ab. Moderne Wärmepumpensysteme können diese Energie auf ein höheres Temperaturniveau anheben und für Gebäudeheizung, Warmwasser oder industrielle Anwendungen verfügbar machen.

Industrie, Städte, Gemeinden und Infrastrukturbetreiber setzen zunehmend auf Großwärmepumpen. Diese können Umweltwärme oder Abwärme in Nah- und Fernwärmenetze integrieren und dadurch den Anteil erneuerbarer Energien in der Wärmeversorgung erhöhen.
Gemeinsam mit Ihnen erarbeiten und bewerten wir Wärmepumpenkonzepte. Dies beginnt bei der Potenzialanalyse, der Prüfung der technischen und wirtschaftlichen Machbarkeit bis hin zur Umsetzung sowie der Beratung und Beantragung von Fördermitteln.
Unsere Leistungen in der Übersicht:

Dr. Stefan Rabe
Managing Consultant
DMT ENERGY ENGINEERS
M +49 171 7707706
Wärmepumpen werden künftig nicht isoliert betrachtet. Sie entwickeln sich zu einem Bestandteil vernetzter Energiesysteme, die erneuerbare Energien, Energiespeicher, Wasserstoff, intelligente Netze und digitale Steuerungstechnologien miteinander verbinden.
Dadurch entstehen flexible Versorgungskonzepte, die Energie effizient einsetzen, CO₂-Emissionen reduzieren und langfristige Investitionssicherheit unterstützen. Insbesondere bei Prozessen mit Temperaturen zwischen 100 °C und 200 °C können Wärmepumpen einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung industrieller Wärmeversorgung leisten. Dies eröffnet Perspektiven für Branchen wie die Chemie-, Lebensmittel-, Papier- oder Rohstoffindustrie.
Als unabhängiger Partner für Ingenieurdienstleistungen und Beratung mit mehr als 280 Jahren Erfahrung und interdisziplinärer Kompetenz in den Bereichen Energie, Infrastruktur, Digitalisierung und Verfahrenstechnik, begleitet DMT Unternehmen, Energieversorger und Kommunen bei der Entwicklung fundierter Wärmepumpenkonzepte.
Wärmepumpen eignen sich insbesondere für Anwendungen, bei denen kontinuierlich Wärme- oder Abwärmeströme mit geeigneten Temperaturniveaus verfügbar sind. Typische Einsatzbereiche finden sich in der Chemieindustrie, Lebensmittelproduktion, Papierindustrie, Metallverarbeitung, Rohstoffaufbereitung sowie in Rechenzentren und kommunalen Infrastrukturen.
Neben der Gebäudeversorgung können Wärmepumpen Prozesswärme bereitstellen, Produktionsprozesse unterstützen oder Abwärme aus bestehenden Anlagen zurück in die Wertschöpfungskette integrieren. Entscheidend sind dabei die verfügbaren Wärmequellen, die erforderlichen Vorlauftemperaturen und die Betriebsprofile der Anlage. Abhängig von Technologie, Kältemittel und Prozessdesign können heute Temperaturen von über 100 °C bis hin zu etwa 200 °C erreicht werden. Dadurch entstehen Einsatzmöglichkeiten beispielsweise für:
Für die technische Bewertung sind detaillierte Analysen der Prozessanforderungen und Temperaturprofile erforderlich.
Die erfolgreiche Integration erfordert die Betrachtung des Gesamtsystems. Neben der Wärmepumpe selbst müssen unter anderem berücksichtigt werden:
DMT bewertet diese Zusammenhänge ganzheitlich und entwickelt Konzepte, die technische Leistungsfähigkeit, Betriebssicherheit und langfristige Wirtschaftlichkeit miteinander verbinden.
Viele Gewerbe- und Industriestandorte benötigen gleichzeitig Wärme und Kälte. Beispielsweise in der Lebensmittelindustrie, in Logistikzentren oder bei Produktionsprozessen. Wärmepumpen können diese Energieflüsse miteinander koppeln. Die bei Kühlprozessen entstehende Abwärme wird nicht ungenutzt an die Umgebung abgegeben, sondern für Heizung, Warmwasser oder Prozesswärme genutzt.
Dadurch steigt die Gesamteffizienz des Energiesystems und vorhandene Energie wird mehrfach verwendet.