Kritische Infrastrukturen (KRITIS) bilden die Grundlage für das Funktionieren von Wirtschaft, Staat und Gesellschaft.

Zu kritischen Infrastukturen zählen unter anderem Anlagen der Energieversorgung, Industrie, Wasserwirtschaft sowie Transport- und Kommunikationsinfrastrukturen. Der Schutz dieser Einrichtungen gewinnt durch neue regulatorische Anforderungen zunehmend an Bedeutung.
Mit dem Entwurf des KRITIS-Dachgesetzes (KRITISDachG) verpflichtet der Gesetzgeber Betreiberinnen und Betreiber kritischer Anlagen dazu, ihre physische Resilienz systematisch zu bewerten und geeignete technische, organisatorische sowie sicherheitsbezogene Maßnahmen umzusetzen. Ziel ist es, die Betriebsfähigkeit auch bei Störungen, Ausfällen oder Gefährdungen aufrechtzuerhalten oder schnell wiederherzustellen.
DMT unterstützt Sie bei der Durchführung von Risikoanalysen und Risikobewertungen sowie bei der Entwicklung von Resilienzplänen gemäß den Anforderungen des KRITIS-Dachgesetzes. Dabei identifizieren wir brandschutzrelevante Risiken, bewerten deren Auswirkungen auf den Anlagenbetrieb und entwickeln geeignete Schutzmaßnahmen.
Auf Basis der gesetzlichen Anforderungen, der Ergebnisse Ihrer Risikoanalyse und Ihres Resilienzplans entwickeln wir maßgeschneiderte brandschutztechnische Konzepte.
Unsere Leistungen umfassen unter anderem:
Dabei berücksichtigen wir sowohl baurechtliche Anforderungen als auch die besonderen Betriebs- und Sicherheitsanforderungen kritischer Anlagen.
Bereits während der Detailplanung und Bauausführung begleiten unsere Expertinnen und Experten die Umsetzung der vorgesehenen Brandschutzmaßnahmen.
Wir überprüfen die fachgerechte Ausführung und Installation relevanter Brandschutzeinrichtungen und stellen sicher, dass die geltenden Vorschriften sowie die Anforderungen des Brandschutzkonzeptes eingehalten werden. So schaffen wir die Grundlage für einen effizienten Projektverlauf und unterstützen eine nachhaltige Betriebs- und Investitionssicherheit.
Unsere Brandschutzbeauftragten unterstützen Betreiber bei der dauerhaften Umsetzung und Weiterentwicklung ihrer Brandschutzorganisation.
Zu den Leistungen gehören:
Eine strukturierte Notfall- und Gefahrenabwehrplanung unterstützt die Handlungsfähigkeit im Ereignisfall und trägt zur Resilienz kritischer Infrastrukturen bei.
Wir erstellen:
Alle Dokumente werden an die individuellen Anforderungen Ihrer Anlage angepasst und unterstützen eine effiziente Zusammenarbeit mit Feuerwehr, Rettungsdiensten und Behörden.
DMT ist Teil der TÜV NORD GROUP, in der Sie brandtechnische Prüfungen von Bauteilen, Baustoffen und Systemlösungen durchführen lassen können.
Die Prüfungen liefern Nachweise zur Leistungsfähigkeit und Sicherheit der eingesetzten Produkte und unterstützen die normenkonforme Planung und Umsetzung von Brandschutzmaßnahmen.
Hier geht es zu den brandtechnischen Prüfungsleistungen der TÜV NORD GROUP in den Bereichen
Team Vertrieb
+49 231 5333-430
IND7-VID@dmt-group.com
Ja, denn der Gesetzesentwurf fordert einen sogenannten All‑Gefahren‑Ansatz, der sämtliche Gefährdungen umfasst. Dazu zählen neben Naturereignissen oder Sabotage auch Brände und Brandanschläge.
Der Gesetzesentwurf schreibt keine starren Maßnahmen vor, sondern verlangt von Betreibern, geeignete und verhältnismäßige Schutzmaßnahmen basierend auf eigenen Risikoanalysen durchzuführen. Beispiele sind:
Diese Maßnahmen sind dem individuellen Gefährdungspotenzial anzupassen (z. B. Anlagengröße, Personenzahl, spezifische Risiken).
Nein, sie ergänzen sich. Das Dachgesetz fordert eine ergänzende Bewertung der Resilienz zusätzlich zu bestehenden baurechtlichen Vorschriften. Technische Brandschutzstandards wie etwa aus Landesbauordnungen sind dabei Teil der Gesamtmaßnahmen.
Betreiber haben die primäre Verantwortung und müssen alle Gefährdungen berücksichtigen, darunter Brände.
Das KRITISDachG-Entwurf setzt den Rahmen. Branchenspezifische Standards – zum Beispiel aus dem Energiesektor – konkretisieren Anforderungen (z. B. Brandschutz in Maschinen- und Kesselhäuser, VGB-R 108). Diese Standards werden in Verordnungen und durch behördliche Leitfäden etabliert.
Erhebliche physische Vorfälle wie Brandereignisse mit Auswirkungen auf kritische Dienste müssen an das gemeinsame Portal von BBK und BSI gemeldet werden. Ziel ist ein Lagebild zur Resilienz nationaler und EU‑weiter KRITIS-Systeme zu erhalten.