
Windenergieanlagen sind hohen Belastungen wie Schwingungen und Vibrationen ausgesetzt. Um Beschädigungen und teure Stillstandzeiten zu vermeiden, müssen Schwingungen sicher überwacht werden. Richtlinien, wie die GL2010, erfordern ebenfalls eine Turmschwingungsüberwachung.
Genaue Informationen über die tatsächlich auftretenden Schwingungen bieten zudem unter Berücksichtigung der Eigenfrequenzanforderungen bei der Projektierung eine gute Basis, um Berechnungsverfahren für den Turmbau zu optimieren.
Die kompakten Sensoren KS22-U und KS22-I der DMT messen Turmschwingungen in zwei Dimensionen mit einem Messbereich von ± 5 g. Messwerte werden als 5 ± 3 V, bzw. 4…20 mA Signal an die Anlagensteuerung übermittelt, wodurch die Anlage bei einer Überschreitung der vorgegebenen Grenzwerte sicher heruntergefahren werden kann.
Eine robuste und zuverlässige Sensorik ist bei Schwingungsmessern insbesondere in rauen Umgebungsbedingungen besonders wichtig.
Die Turmschwingungssensoren der DMT bringen die nötigen Eigenschaften mit: Ein robustes Gehäuse, hohe Schutzart IP66 und einen weiten Temperaturbereich von -40°C bis + 65°C.
Unsere Turmschwingungssensoren liefern wir als Standardprodukte und auch in kundenspezifischer Ausführung.
Integriert in die Anlagensteuerung meldet der KS22-I / KS22-U:
Messwerterfassung:
Die erfassten und gespeicherten Messdaten können auch zur Bewertung der Belastungshistorie für Windenergieanlagen genutzt werden. Damit sind genauere Aussagen über die insgesamt verbrauchte Lebensdauer möglich.
Zudem basiert die Lebensdauerprognose für Gutachten im Gegensatz zu Abschätzungen damit auf realen Ermüdungslasten. Dadurch ist die Prognose genauer, was zu geringeren Sicherheitsabschlägen führt (end of warranty / Weiterbetrieb).
Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie konkrete Projekte inkl. der Erfassung von Turmschwingungen bzw. der Nutzung von Schwingungsmessern umsetzen möchten.

Ihr Ansprechpartner:
Michael Schneider
+49 160 8884392