Standsicherheit von Böschungen für sichere Erdbauwerke und Erdbauarbeiten
Beratung zu Böschungssicherheit anfragen
Die Standsicherheit von Böschungen ist eine zentrale Voraussetzung für sichere und wirtschaftliche Erdbauwerke sowie Erdbauarbeiten. Sie gewährleistet den dauerhaften Halt von Böschungen, Einschnitten und Baugruben und minimiert Risiken für Menschen, Infrastruktur und angrenzende Bauwerke.
DMT unterstützt Auftraggebende mit geotechnischer Expertise bei der Planung, Bewertung und Umsetzung geeigneter Sicherungsmaßnahmen. Auf Grundlage detaillierter Baugrunduntersuchungen entwickeln wir projektspezifische Lösungen, die Sicherheit, Effizienz und Wirtschaftlichkeit miteinander verbinden.
Spritzbetonsicherungen stabilisieren Böschungen und Baugrubenoberflächen kurzfristig oder dauerhaft. Sie schützen vor Erosion und lockeren Bodenbewegungen und werden häufig mit weiteren Sicherungselementen kombiniert.
Bei Bodenvernagelungen werden Stahlnägel in den Boden eingebracht, um die innere Stabilität des Hanges zu erhöhen. Das Verfahren eignet sich insbesondere für steile Böschungen und innerstädtische Bauprojekte.
Trägerbohlwände stellen eine wirtschaftliche Lösung für temporäre Baugrubensicherungen dar. Dabei werden Stahlträger in den Boden eingebracht und mit Bohlen oder Ausfachungen ergänzt.
Spundwände dienen der Sicherung von Baugruben und Böschungen sowie dem Schutz gegen eindringendes Wasser. Sie kommen besonders in wasserführenden Böden und im Hafen-, Wasser- und Infrastrukturbau zum Einsatz.
Bohrpfahlwände ermöglichen die Herstellung dauerhaft tragfähiger und verformungsarmer Baugrubenumschließungen. Sie eignen sich besonders für anspruchsvolle innerstädtische und infrastrukturelle Bauvorhaben.
Schlitzwände bieten eine hohe Tragfähigkeit und Dichtigkeit. Sie werden insbesondere bei tiefen Baugruben, Tunnelbauwerken und komplexen Infrastrukturprojekten eingesetzt.
Dichtwände reduzieren oder verhindern Grundwasserströmungen und leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Bauwerken und Umwelt.
Beim Düsenstrahlverfahren wird der anstehende Boden mit Hochdruckstrahlen aufgelöst und gleichzeitig verfestigt. Dadurch entstehen tragfähige und wasserundurchlässige Baugrundverbesserungen.
Komplexe Baugrundverhältnisse erfordern häufig die Kombination verschiedener Verfahren. DMT entwickelt projektindividuelle Lösungen auf Basis geotechnischer Analysen, numerischer Berechnungen und langjähriger Erfahrung.

Dr. Roland Weißmann
Leiter Geotechnical Engineering
+49 201 172 1643
Die Standsicherheit von Böschungen beschreibt die Fähigkeit eines Hanges oder einer Baugrubenwand, dauerhaft standsicher zu bleiben und keine unzulässigen Verformungen oder Rutschungen zu entwickeln.
Eine Böschungssicherung wird erforderlich, wenn Bodenverhältnisse, Hangneigungen, Grundwasser oder bauliche Einwirkungen die natürliche Stabilität beeinträchtigen.
Zu den häufigsten Verfahren zählen Bodenvernagelungen, Spritzbetonsicherungen, Trägerbohlwände, Spundwände, Bohrpfahlwände, Schlitzwände und Düsenstrahlverfahren.
Die Standsicherheit wird durch geotechnische Untersuchungen, Bodenanalysen, Berechnungen und numerische Modelle gemäß den geltenden Normen und Richtlinien nachgewiesen.
Grundwasser beeinflusst die Tragfähigkeit und Stabilität des Baugrunds. Daher müssen Wasserdrücke und mögliche Wasserzutritte bei Planung und Sicherung von Böschungen und Baugruben berücksichtigt werden.