Bohrlochgeophysik von DMT: Präzise Bohrlochmessungen für Geothermie, Lagerstättenexploration, Geotechnik, Hydrogeologie, Tunnelbau und Integritätskontrollen. Moderne Bohrlochsonden für sichere und fundierte Untergrunderkundungen.

Sie bildet die Grundlage für Entscheidungen in den Bereichen Geothermie, Energie, Rohstoffgewinnung, Infrastruktur und Umwelt. Mit einem breiten Portfolio moderner Bohrlochsonden deckt DMT Anwendungen von kleinkalibrigen Brunnenbohrungen bis hin zu mehreren Kilometer tiefen Geothermie- und Explorationsbohrungen ab.
Unsere geophysikalischen Bohrlochmessungen ermöglichen die Charakterisierung von Gesteinen, geologischen Strukturen, Grundwasserleitern und technischen Ausbauten. Sowohl in offenen als auch in verrohrten Bohrungen stehen alle gängigen Messverfahren zur Verfügung, um Formationseigenschaften zu bestimmen und die Integrität von Bohrungen zu überwachen.
Neben Standardsonden kommen Hochdruck-/Hochtemperatur-Sonden (HPHT) und Slimhole-Sonden zum Einsatz. Gemessen wird wahlweise vom LKW, vom Transporter oder ganz ohne Messfahrzeug.

Christian Kämmer
Bohrlochgeophysik
+49 201 172 1284
In unverrohrten Bohrungen erfassen wir die physikalischen Eigenschaften des Gebirges im bohrlochnahen Bereich. Die Messungen liefern Informationen zu Lithologie, Porosität, Dichte, Klüften und Störungszonen sowie zum Verlauf der Bohrung.
In verrohrten Bohrungen erfassen wir den Ausbau und das Bohrlochfluid: Zementation, Wanddicke und Innendurchmesser der Verrohrung, die Lage der Muffen sowie Temperatur, Leitfähigkeit und Zuflüsse.
Diese Verfahren blicken über die Bohrlochwand hinaus. Sie erkunden das Gebirge rund um eine Bohrung oder zwischen mehreren Bohrungen und machen Hohlräume, Störungen und Gesteinswechsel auch in größerer Entfernung sichtbar.
Für die wirtschaftliche Nutzung geothermischer Energie sowie die Exploration und Produktion von Kohlenwasserstofflagerstätten sind zuverlässige Untergrunddaten entscheidend. Geophysikalische Bohrlochmessungen liefern detaillierte Informationen über Lithologie, Porosität, Temperaturverteilung, Klüfte und Störungszonen.
Die gewonnenen Daten unterstützen die Reservoircharakterisierung und ermöglichen eine Bewertung des geologischen Potenzials. Dadurch können Risiken reduziert, Bohrprogramme optimiert und die effiziente Nutzung natürlicher Ressourcen verbessert werden.
Geotechnische Bohrlochmessungen konzentrieren sich auf die Bewertung der Baugrundbeschaffenheit und der Stabilität des Untergrunds für Bauprojekte. Dazu gehören Messungen der elastischen Gesteinseigenschaften, aus denen sich Festigkeitskennwerte ableiten lassen, sowie die Erfassung von Schichtgrenzen und Störungen. Mit akustischen Verfahren werden Risse, Klüfte und Hohlräume erkannt, die die Standfestigkeit beeinflussen können. Die Ergebnisse dieser Messungen dienen der Planung, Sicherung und Überwachung von Bauwerken wie Tunneln, Brücken oder Fundamenten und helfen, Risiken zu minimieren.
Bohrlochgeophysikalische Untersuchungen erweitern die Aussagekraft hydrogeologischer Bohrungen erheblich. Sie helfen bei der Identifikation wasserführender und wasserstauender Schichten und liefern wertvolle Informationen zur Grundwasserverteilung im Untergrund.
Zusätzlich ermöglichen spezielle Messverfahren und Probenahmen die Bewertung der Grundwasserqualität. Kontaminationen, Mineralisationen und hydrochemische Besonderheiten können frühzeitig erkannt und für weitere Planungen berücksichtigt werden.
Für anspruchsvolle Anwendungen im Berg- und Tunnelbau setzt DMT spezialisierte Verfahren wie Bohrlochscanner, Bohrlochkameras, 3D-Bohrlochradar und Bohrlochtomographie ein. Sie lassen sich auch in horizontalen oder geneigten Bohrungen einsetzen.
Diese Technologien ermöglichen die hochauflösende Erkundung geologischer Strukturen wie Schichtgrenzen, Hohlräumen, Karststrukturen, Schwächezonen oder Auflockerungsbereichen. Die Ergebnisse unterstützen die Planung und Ausführung von Tunnel- und Bergbauprojekten sowie die Risikobewertung vor Tunnelbohrmaschinen-Auffahrungen.
Die Überprüfung von Verrohrungen, Zementationen, Filterstrecken, Muffenverbindungen und Hinterfüllungen ist ein wesentlicher Bestandteil der Bohrungsüberwachung. Geophysikalische Integritätsmessungen gewährleisten die zuverlässige Prüfung und Bewertung des Zustands von Bohrungen. Präzise Messverfahren erfassen die Zementierungsqualität, Hinweise auf Undichtigkeiten und Leckagen sowie Korrosion und Schäden an der Verrohrung. So werden Anlagen geschützt, Umweltrisiken minimiert und die Lebensdauer von Bohrungen verlängert.
Regelmäßige Kontrollmessungen ermöglichen die frühzeitige Erkennung von:
Dies schafft eine Grundlage für Instandhaltungsmaßnahmen und trägt zur langfristigen Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Verfügbarkeit von Bohrungen bei.
Sprechen Sie uns an, gemeinsam finden wir für Ihr Projekt den optimalen Ansatz. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!
Bohrlochgeophysik umfasst geophysikalische Messungen direkt im Bohrloch, um Eigenschaften des Untergrunds, geologische Strukturen und technische Zustände von Bohrungen zu bestimmen.
Bohrlochmessungen liefern Informationen zu Lithologie, Porosität, Temperatur, Gesteinsdichte, elektrischen Eigenschaften, Klüften, Störungszonen sowie zum Zustand von Verrohrungen und Zementationen.
In Geothermieprojekten unterstützt die Bohrlochgeophysik die Bewertung von Reservoiren, die Bestimmung der Temperaturverteilung und die Optimierung von Bohr- und Förderkonzepten.
Integritätsmessungen erfolgen mit speziellen Bohrlochsonden, die den Zustand von Verrohrung, Zementation, Filterstrecken und Hinterfüllung analysieren und mögliche Schäden frühzeitig erkennen.
Sie ermöglicht die Erkundung von Hohlräumen, Schwächezonen, Karststrukturen und geologischen Störungen im Vorfeld von Bau- und Vortriebsarbeiten und unterstützt dadurch die Risikominimierung und Planungssicherheit.