Ausgangszustandsbericht

Für Anlagen, die nach BImSchG zugelassen sind, ist im Rahmen eines Genehmigungsverfahrens (§ 16 BImSchG) bei Neu- und Umbaumaßnahmen ein Ausgangszustandsbericht (AZB) zum Stand der Boden- und Grundwasserschadstoffsituation zu erstellen. Damit wird die Voraussetzung für die Zukunft geschaffen, nachweislich qualitative Veränderung aufzuzeigen sowie frühzeitig darauf reagieren zu können.
Wesentliche Aspekte dabei sind:

  • Beachtung des Bundes-Immissionsschutzgesetztes – BImSchG
  • CLP-Verordnung (Classification, Labelling and Packaging)
  • Beachtung der LABO-Arbeitshilfe zum AZB für Boden und Grundwasser
  • Katalogisierung der relevanten gefährlichen Stoffe
  • Prüfung der Stoff- und Mengenrelevanz
  • Ausschluss des Verschmutzungsrisikos für VAwS-Anlagen
  • Erstellen und Durchführen von Untersuchungsprogrammen hinsichtlich des AZB
  • Langfristige Überwachung (Boden/Grundwassermonitoring)
  • Fortschreibung des AZB und Dokumentation von Bestandveränderungen

Der AZB stellt damit einen integralen und disziplinübergreifenden Baustein zur Selbstüberwachung, zur eigenen Qualitätskontrolle und zum vorbeugenden Umweltschutz dar, den unsere Kunden auch zu Ihrem wirtschaftlichen Vorteil nutzen.