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DMT feiert den International Women in Engineering Day (INWED)

#TransformTheFuture - verändere die Zukunft: Unter diesem Motto findet am 23.Juni 2019 weltweit der diesjährige International Women in Engineering Day (INWED) unter der Schirmherrschaft der UNESCO statt. Ziel des INWED ist es, die Sichtbarkeit von Frauen im Ingenieurswesen zu erhöhen, ihre Profile zu schärfen und weibliche Nachwuchskräfte zu einer Karriere in Engineering zu inspirieren.

Und daran beteiligen wir uns: Als führendes Unternehmen in männlich dominierten Branchen, wie z.B. Bergbau und Anlagen- oder Verfahrenstechnik, leisten wir unseren Beitrag zur Transformation der Zukunft. Und das nicht nur mit innovativen Ingenieurlösungen, sondern auch durch die Förderung von Gleichberechtigung, Vielfalt und Integration. Aus diesem Grund stellen wir Ihnen innerhalb der nächsten sieben Tage einen Teil unserer Kolleginnen im Bereich Engineering vor. Sie geben Ihnen Einblicke in ihr Berufsleben und schildern "Engineering Performance".

Lassen Sie sich inspirieren!

Sandra Fallsehr, Projektleiterin Geotechnik & Umweltengineering, DMT GmbH & Co. KG

Sandra Fallsehr, Projektleiterin Geotechnik & Umweltengineering, DMT GmbH & Co. KG

Sandra, seit wann bist du bei DMT?

Ich bin schon seit dem Jahr 1998 bei DMT. DMT war und ist bis heute für mich ein großer, attraktiver Arbeitgeber.  

Was genau ist dein Tätigkeitsfeld bei DMT?

Ich arbeite im Bereich Umweltengineering, in der Planung, Beratung und Überwachung. Insbesondere in Projekten, in denen es um die Erfassung von Schadstoffen in Gebäuden, um Rückbau, Abfallentsorgung oder Bodenmanagement geht.

Was begeistert dich an deinem Job?

Die Umwelttechnik ist eine faszinierende und anspruchsvolle Branche, die sich ständig weiterentwickelt. Ich schätze sowohl besonders, abwechslungsreiche Aufgaben mit ständig neuen und sehr interessanten Kunden zu haben, als auch in einem tollen Team zu arbeiten!

Glauben Sie, dass Frauen mit besonderen Herausforderungen im Engineering-Bereich konfrontiert sind?

Nein, das kann ich nicht behaupten. Ich habe als Frau in dieser immer noch von Männern dominierten Branche überwiegend positive Erfahrungen gemacht.

Was schätzt du besonders an deiner Arbeit bei DMT?

Die Möglichkeit, meine Arbeitszeit frei einteilen zu können, um Beruf und Privatleben gut zu vereinbaren. Außerdem schätze ich die selbstständige, eigenverantwortliche Arbeitsweise.

Was bedeutet für dich „Engineering Performance“?

Zum einen bedeutet das für mich, individuelle und innovative Lösungen für den Kunden zu erarbeiten. Zu anderen verbinde ich damit drei wichtige Stichworte: Engineering Performance ist für mich „know how – up to date – high end!“

Trisha Ramsaroop, Geologin, DMT Kai Batla Pty Ltd

Trisha Ramsaroop, Geologin, DMT Kai Batla Pty Ltd

Wann und wie bist du zu DMT gekommen?

Ich arbeite seit 2015 als Geologin bei DMT. Damals habe ich als Praktikantin angefangen und Innerhalb kürzester Zeit habe ich meine Leidenschaft für geotechnisches Engineering entdeckt. Meine Kolleginnen und Kollegen aus Südafrika und Deutschland haben mich unterstützt, diese Leidenschaft zu professionalisieren.

Welche ingenieurtechnischen Erfahrungen hast du gesammelt?

Ich war bislang vor allem an Untersuchungen im geotechnische Engineering und den damit verbundenen Aufgaben beteiligt. Zusätzlich zu den Untersuchungen, habe ich außerdem am Vertrieb des Slim Borehole Scanners mitgearbeitet. Der Scanner wird genutzt, um Dachbolzen untertage zu planen. DMT bietet natürlich viel mehr Leistungen im Engineering an, aber ich war bislang vor allem im geotechnischen Bereich involviert.

Was hat dich zu deinem Arbeitsbereich hingezogen?

Ich habe Geologie studiert, weil ich mit den physischen Elementen dieses Planeten zu tun haben wollte - mit dem Boden, dem Gestein und ihrem Einfluss auf unsere Umwelt. Bis dahin hatte ich keine umfassende und klare Vorstellung von geotechnischem Engineering. An den geotechnischen Untersuchungen beteiligt zu sein, hat das Bild vervollständigt. Durch meine Arbeit im geotechnischen Engineering kann ich jetzt auf Gebäude, Brücken oder Infrastruktur schauen und sagen, dass ich Teil des ersten Schritts im Bereich Engineering war, der das Projekt ermöglicht hat. Das macht mich zutiefst stolz. Die Daten zu diesem Projekt zu sammeln, sie zu interpretieren und zu diskutieren, trägt zu meinem professionellem Erfolg und meiner beruflichen Zufriedenheit in vollem Umfang bei.

Sollten wir mehr tun, um Frauen in Ingenieurberufen zu fördern?

Meiner Meinung nach sind Frauen sehr willensstark. Das macht sie unverwüstlich. Bis heute sind sie aber im Bereich physisches Engineering und natürlich auch in anderen Industrien damit konfrontiert, nicht so ernst genommen zu werden wie Männer. Ich hatte sehr viel Glück, viele sehr starke Frauen im Industriebereich zu treffen und sie haben mich sicher dazu beeinflusst, positiv zu denken.

Persönlich denke ich, dass Männer und Frauen einander ergänzen. Und das muss von beiden Geschlechtern akzeptiert werden. Wir brauchen Gleichgewicht und idealerweise sollten wir daran arbeiten. So dass wir effektive Teamarbeit in Organisationen erreichen und Männer und Frauen ihre Stärken entwickeln. Ich habe mich in Situationen wiedergefunden, in denen ich als einzige Frau einen Raum voller Männer betrat und die Rückmeldung erhielt, es sei gut, endlich eine Frau dabei zu haben. Das ist nur ein weiteres Zeichen dafür, dass Frauen das Potential haben, in Berufen „under construction“ akzeptiert zu werden.

Was schätzt du besonders an DMT?

Die Vielfältigkeit, international beratend tätig zu sein und verschiedene Leistungen anzubieten.

Was verstehst du unter Engineering Performance?

Ich verstehe darunter eine Kampagne, die Qualität und Proaktivität von Ingenieursdienstleistungen hervorhebt. Es entspricht dem, was DMT anbietet.

Eva Schörner, Geophysikerin, DMT Petrologic GmbH & Co. KG

Eva Schörner, Geophysikerin, DMT Petrologic GmbH & Co. KG

Eva, wann und wie bist du zu DMT gekommen?

Ich habe bei DMT im Jahr 2011 ein Praktikum gemacht, nachdem ich den Bachelorabschluss in Geophysik und Geoinformatik erworben hatte. Ich war neugierig, praktische Erfahrung als Geophysikerin zu sammeln, also begann ich an Projekten im Bereich Seismik mitzuarbeiten. Daraus ergab sich die Möglichkeit, meine Masterarbeit in Kooperation mit der DMT-Gesellschaft DMT Petrologic GmbH & Co. KG in Hannover zu schreiben. Ich wurde danach übernommen und arbeite seitdem, seit 2016, als Geophysikerin im Bereich Seismische Datenverarbeitung.

Gib uns einen Einblick in deine täglichen Aufgaben.

DMT Petrologic GmbH & Co. KG verarbeitet und visualisiert seismische Daten für Kunden weltweit. Wir unterstützen unsere Kunden darin, Lagerstätten und Reserven aufzuspüren, indem wir detaillierte Visualisierungen vom Untergrund liefern. Außerdem arbeiten wir im Feld der seismischen Datenerhebung. Das ist ein Feld, in dem ich am meisten Erfahrung mitbringe. Zu meinen Aufgaben zählen hier: Planung der Datenerhebung, Beratung bei der Qualitätskontrolle der Daten im Feld und das Übernehmen der Verantwortung für das Datenmanagement.

Wir sind eine kleine, flexible Abteilung mit einem engen Kontakt zu unseren Kunden. Deswegen können wir so gut unsere Leistungen individuell auf jede Anforderung in Projekten anpassen.

Was begeistert dich an deiner Arbeit?

Als ich mit meiner Arbeit im Team begann, erhielt ich die Möglichkeit, an verschiedene Orte reisen zu können. Ich schätze den Austausch mit Kollegen aus der ganzen Welt. Die täglichen Aufgaben als Geophysikerin sind unterschiedlich und halten sich die Waage zwischen der Datenverarbeitung im Büro und der Messungen im Feld. Jedes Projekt bringt neue Herausforderungen mit sich und ich schätze die Freiheit, den eigenen Workflow gestalten und Strategien finden zu können, um den Anforderungen gerecht zu werden.

Was ist deine persönliche Erfahrung als "Woman in Engineering"?

Wenn du als jüngere Frau in einem Umfeld arbeitest, das von Männern dominiert wird, ist es wichtig, dass du für dich selbst einstehst. Vor allem, wenn du weißt, dass deine Meinung richtig ist. Es ist und bleibt immer eine Herausforderung, neue Möglichkeiten zu würdigen und aus der Masse heraus zu treten.

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass Frauen eher mit sehr viel Respekt behandelt werden, wenn sie in einer eher rauen Umgebung arbeiten wie in einem Team für die Erfassung seismischer Daten. Wir Frauen haben bis heute einen besonderen Stand und hinterlassen einen starken Eindruck, wenn wir einen guten Job gemacht haben.

Was reizt dich an deiner Arbeit?

Bei DMT Petrologic GmbH & Co. KG zu arbeiten, ermöglicht es mir, Projekte vom Anfang bis zum Ende zu begleiten. Mir wird das Vertrauen entgegen gebracht, in allen Schritten des Projektes die Verantwortung tragen zu können und ich erhalte Unterstützung, wenn ich es brauche. Gleichzeitig bin ich flexibel genug und habe sehr viel Freiheit in der Art, wie ich meine Aufgaben abarbeite. Da ich in einer sehr kleinen Abteilung arbeite, kann ich potentielle Probleme schnell und direkt an meine Vorgesetzten adressieren und tägliche Aufgaben mit meinen Kollegen und Kolleginnen diskutieren.

Wie würdest du „Engineering Performance“ beschreiben?

Zu 100 Prozent hinter den von uns angebotenen Produkten und Leistungen zu stehen und garantieren, dass wir stets exzellente Qualität liefern. Ich erreiche das, indem ich auf das kleinste Detail achte und mein seismisches Fachwissen anwende.

Jutta Layher, Vertriebsleiterin - Kokereitechnik, DMT GmbH & Co. KG

Jutta Layher, Vertriebsleiterin - Kokereitechnik, DMT

Wie lange bist du bei DMT tätig?

Ich habe im November 2018 bei DMT angefangen. Ich war auf der Suche nach eine neuen, abwechslungsreichen Aufgabe und habe diese bei der DMT gefunden.   

Was ist dein Fachgebiet?

Ich arbeite bereits seit 20 Jahren im Vertrieb mit dem Schwerpunkt internationaler Anlagenbau. Ich kenne die Anforderungen der Kunden, die Chancen und Stolperfallen im Geschäft sehr gut. Aktuell betreue ich die Vertriebsaktivitäten für den Bereich Kokereigasanlagen – vom Eingang der Kundenspezifikationen bis zur Vertragsunterschrift. Die Aufgabe beinhaltet auch die Konzeptfindung, die Diskussionen mit den Kunden und den Unterlieferanten.

Was begeistert dich an deinem Job, was hast du erwartet?

Abwechslungsreichtum, spannende Technik und ein kollegiales Miteinander habe ich erwartet und auch gefunden. Spass macht, dass nicht jedes Projekt gleich ist, sondern jedesmal neue Lösungen erfordert.

Welche Herausforderungen siehst du für Frauen im Ingenieursbereich?

Noch immer muß man sich als Ingenieurin im neuen Job erstmal beweisen und die Kollegen und Kunden überzeugen. Das ist heute aber wesentlich einfacher geworden. Wohl auch, weil es mehr Frauen im technischen Bereich gibt und die Gesellschaft offener geworden ist.

Was schätzt du an deiner Arbeit bei DMT?

Bei DMT wird Teamwork großgeschrieben - es gibt keine ausgeprägte Hierarchie. Das Arbeiten in internationalen Projekten ermöglicht es, auch mit anderen Kulturen in Kontakt zu kommen.

Wie definierst du "Engineering Performance"?

Innovatives und aktuelles technisches Know-how, ergänzt durch fundierte Marktkenntnisse, um das Geschäftspotenzial des Kunden zu erkennen und zu realisieren sowie dessen Stolpersteine zu identifizieren und zu überwinden. Es geht nicht nur um Ingenieurskompetenz, sondern vielmehr darum, noch einen Schritt weiter zu gehen. 

Babli Dey, Consultant, DMT Consulting Private Ltd

Babli Dey, Consultant, DMT Consulting Private Ltd

Wann und wie bist du zu DMT gekommen?

Ich habe im Dezember 2016 bei DMT begonnen. Ein Grund, warum ich mich für DMT entschieden habe, ist der gute Ruf des Unternehmens und sicher auch, dass DMT eine führende Marke im Bereich des Rohstoffmarktes ist, was gut zu meinem Studium der Geophysik passt. Ein anderer Grund: Ich bin stolz, ein Unternehmen gewählt zu haben, das so eine lange Geschichte als führender Anbieter auf seinem Sektor hat.

Was genau gehört zu deinen Tätigkeiten?

Zu meinen Hauptaufgaben gehört im Bereich Geophysik das Erfassen, Verarbeiten von Daten und dem Bergbau-Team bei verschiedenen Aufgaben zu assistieren. Ich habe meine Reise als Geophysikerin begonnen und während meiner Laufbahn von mittlerweile 2,5 Jahren habe ich an verschiedenen Projekten in den Bereichen Schwerkraftmessung und Widerstandsmessung in Indien und Übersee mitgearbeitet. Aktuell bin ich als Fieldmanagerin am Leuchtturmprojekt der 2D-Seismik-Messung zusammen mit dem deutschen DMT-Team in Mosambik beteiligt.

Babli, was begeistert dich an deiner Arbeit?

Ich bin in einer Stadt groß geworden, für die Öl und Kohle bedeutend waren. Daher stammt meine Vorliebe, in diesem Zweig der Industrie zu arbeiten. Vor allem dort, wo ich an Projekten in Echtzeit forschen kann. Ich bin dankbar, dass DMT mir ermöglicht, im Feld zu arbeiten.

Siehst du für Frauen eine besondere Herausforderung im Ingenieurswesen?

Von meiner Seite aus fördert Vielfalt - von Geschlecht über Kultur und Alter bis Herkunft - Kreativität und Innovation. Auch die Big Boys in der Industrie sehen das so und profitieren von Vielfältigkeit und einer inklusiven Arbeitsumgebung.

Frauen und Männer bringen zwangsläufig verschiedene Erfahrungen und Hintergründe mit, was ihre Haltung im Business formt. Sich gegenseitig herauszufordern und mit Menschen zusammen zu arbeiten, die anders denken, kann Kreativität erzeugen und innovative Ideen fördern, die Unternehmen vorwärts bringen. Ich bin mir sicher, eine weibliche Geophysikerin in unserer Branche zu sein, ist manchmal etwas hart. Im Feld zu arbeiten ist immer herausfordernd. Aber bei DMT wurde nie etwas gegen mich als Frau eingewandt oder ich deswegen abgelehnt. Im Gegenteil: Ich fühle mich wertgeschätzt und motiviert.

Was ist für dich das besondere an DMT?

DMT hat einen wunderbaren Ruf als Arbeitgeber. Als Mitarbeitende werden wir sehr geschätzt und wir werden zum Lernen, Wachsen und zu Innovationen ermutigt. Das bedeutet, dass viele Mitarbeitende hier schon viele Jahre zufrieden arbeiten, weit länger als es im Durchschnitt bei anderen Arbeitgebern der Fall ist. Gemäß unserer Kunden zeigt sich die hohe Zufriedenheit unseres Teams auch in der hohen Qualität unserer Produkte und Services, was mich nicht überrascht. Das fühlt sich wie eine Win-Win-Situation für Stakeholder, Mitarbeitende und Kunden an – ich bin stolz darauf, zur DMT Gruppe zu gehören!

Wie würdest du „Engineering Performance“ definieren?

Engineering Performance bedeutet so viel wie eine Arbeitsleistung zu bringen, die durch ihre Exzellenz und Innovation Spuren in der Welt hinterlässt. Das ist unsere Mission.

Nadine Kohl, Projektleiterin Bergbau Engineering, DMT GmbH & Co. KG

Nadine Kohl, Projektleiterin Bergbau Engineering, DMT GmbH & Co. KG

Seit wann bist du bei DMT?

Nachdem ich 2005 meine Diplomarbeit bei DMT geschrieben habe, fing ich ein Jahr später als Ingenieurin hier an. DMT war als Auftraggeber für Diplomarbeiten bei Studierenden gern gesehen: Wir konnten abwechslungsreiche und spannende Themen bearbeiten und wurden gut betreut. Bergbauspezifische Themen aus meiner Diplomarbeit konnte ich dann als Mitarbeiterin weiter verfolgen.

Was genau umfasst dein Tätigkeitsfeld bei DMT?

Im Bereich Bergbau bin ich im Engineering für die nationale und internationale Bergbauindustrie tätig. Dazu zählen zum Beispiel  gebirgsmechanische und ausbautechnische Planungen, Schachtplanungen, Abbauplanungen, Zuschnittsplanungen und vieles mehr. Dann spielt das Thema Endlagerung von radioaktiven Abfällen noch eine Rolle: Ich übernehme die Planungen zur Endlagerung radioaktiver Abfälle, die Entwicklung von Einlagerungskonzepten und die Planungen zur Rückholung radioaktiver Abfälle unter Berücksichtigung bergtechnischer und strahlenschutztechnischer Belange. Im Bereich Nachhaltigkeit und Rohstoffe entwickle ich aktuell mit Kollegen ein Zertifikat zum Nachweis der nachhaltigen Gewinnung mineralischer Rohstoffe. Damit docke ich allgemein an ein wichtiges Thema in der Gesellschaft an: Wie können wir Rohstoffe nachhaltig fördern und das auch zertifizieren?

Wie hat sich deine Karriere bei DMT entwickelt?  

Ich war zunächst als Junior Expert für die Erstellung gebirgsmechanischer und ausbautechnischer Planungen für untertägigen Bergbau tätig und habe bei der Erstellung von Machbarkeitsstudien und in Forschungsvorhaben rund um die Gewinnung untertägiger Lagerstätten mitgearbeitet. Nach etwa fünf Jahren bin ich 2010 in das Projektmanagement und die Projektkoordination von Projekten im Endlagerbergbau eingestiegen. Seit 2017 bin ich zusätzlich an der Geschäftsentwicklung im Bereich Nachhaltigkeit und Rohstoffe beteiligt.

Was gefällt dir an deiner Arbeit bei DMT?

Die Aufgaben bei DMT und speziell in meinem Arbeitsumfeld sind sehr vielfältig und abwechslungsreich, mir wird es nie langweilig. In den meisten Projekten arbeiten wir geschäftsfeld- wie auch konzernübergreifend mit TÜV Nord zusammen, um auf das vielfältig vorhandene Wissen zuzugreifen und dem Kunden eine umfassende Planung aus einer Hand zu liefern. Dadurch lerne ich immer wieder neue Themen und Mitarbeitende kennen, was ich sehr spannend und anspruchsvoll finde. Dazu kommt, dass wir bei DMT ein gutes Miteinander als Team haben und wir flexibel arbeiten. Das angenehme Arbeitsklima macht es mir möglich, ich mit eigenen Ideen einzubringen.

Wie beurteilst du die Position von Frauen im eher männlich besetzten Ingenieursbereich?

Das ist eine Frage, die sehr von jeder einzelnen Situation und jedem einzelnen Arbeitsumfeld abhängt. Als junge Ingenieurin musste ich mich natürlich erst einmal behaupten, aber nicht mehr oder weniger als meine männlichen Kollegen. Ich denke, am Ende überzeugen Menschen dadurch, wie gut sie sind, unabhängig von ihrem Geschlecht. 

Was verstehst du unter „Engineering Performance“?

Der Begriff Engineering Performance bedeutet für mich für das, was DMT täglich ausmacht: Wir entwickeln individuelle, auf die Kundenwünsche zugeschnittene, smarte Lösungen für anspruchsvolle Ingenieursaufgaben.

Nadine Hauburg, Explorations- & Ingenieurgeophysik, DMT GmbH & Co. KG

Nadine Hauburg, Explorations- & Ingenieurgeophysik, DMT

Was hat dich zu DMT geführt?

Bereits im Studium hatte ich das erste Mal von der DMT Gruppe gehört – einem Unternehmen, das unter anderem im Bereich Geophysik tätig ist. Nach dem Studium gefiel mir der Gedanke, mein Wissen aus viel erlernter Theorie praktisch anzuwenden. Mein erster Tag bei der DMT war der 1. Februar 2017.

Was ist dein Tätigkeitsfeld bei DMT?

Ich beschäftige mich mit dem projektbezogenen Prozessieren und Auswerten von geophysikalischen Daten, die zur oberflächennahen Untergrunderkundung dienen. Zu den Methoden, mit denen ich bisher arbeiten konnte, zählen: Ingenieursseismik, Georadar, 3D-Bohrlochradar, Geoelektrik und Gravimetrie.

Was findest du an deiner Arbeit bei DMT toll?

Was ich im Studium gelernt habe, kann ich bei DMT in die Praxis umsetzen. Das finde ich gut. Mir gefällt es auch, immer wechselnde Herausforderungen bei vielfältigen Projekten zu haben, so dass immer wieder andere geophysikalische Erkundungsmethoden oder Kombinationen verwendet werden. Wobei im Ergebnis die Resultate und Erkenntnisse oftmals übereinstimmen.

Nach dem Studium hatte ich erwartet, mich auf eine geophysikalische Methode spezialisieren zu müssen. Umso schöner ist es nun, dass ich je nach Kundenbedarf immer unterschiedliche Methoden anwenden kann.

Sind Frauen im Ingenieursbereich mit besonderen Vor- oder Nachteilen konfrontiert?

Die Männerquote in meinem Beruf ist relativ hoch. Dennoch fühle ich mich in meiner Arbeit als Frau weder benachteiligt, noch sind mir irgendwelche Vorteile bewusst.

Was schätzt du an DMT?

Den kollegialen und manchmal fast freundschaftlichen Umgang miteinander. Ebenso finde ich, dass DMT uns gute Möglichkeiten bietet, Beruf und Familie bzw. Freizeit zu vereinbaren. In Form von Gleitzeit-Arbeitszeiten oder der Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten.

Wie würdest du Engineering Performance beschreiben? 

Engineering Performance ist für mich die Allround-Kompetenz der DMT. Egal, ob es um die Entwicklung neuer Messsysteme oder Software geht: Wir bieten einen qualifizierten Umgang und Einsatz beider im Feld. Dazu gehört auch das Processing und die Verarbeitung der damit gewonnenen Daten und natürlich die Aufbereitung und Interpretation dieser Daten für den Kunden.

Engineering Performance ist für mich auch, dass DMT und ihre Gesellschaften global bei internationalen Projekten zusammenarbeiten.